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101. Generalversammlung des Urner Fischereivereins 107 Mitglieder des Urner Fischereivereins hiessen den Vertrag mit dem Kanton Uri, welcher Eigentumsverhältnisse und Betrieb der Fischzuchtanlage in Silenen regelt, einstimmig für gut. Der Urner Fischereiverein ist aus personellen Gründen nicht mehr in der Lage, seine Fischzuchtanlage in Silenen selbst zu betreiben. Ohne den Weiterbetrieb dieser Fischzuchtanlage wäre es aber nicht mehr möglich, standortangepasste "einheimische" Fische aufzuziehen und die Urner Fischgewässer mit genügend Jungfischen zu besetzen. Joe Senn neues Ehrenmitglied Bei den Ehrungen unterbreitete Präsident Roger Schillig der Versammlung den Vorschlag, Anstaltswärter Joe Senn aus Erstfeld zum Ehrenmitglied zu ernennen. Joe Senn ist seit dreizehn Jahren für die Fischzucht in Silenen verantwortlich und die Zuverlässigkeit in Person. Der Vorschlag des Präsidenten wurde mit grossem Applaus von der Versammlung bestätigt. Werni Imholz, Göschenen, wurde durch die Verdienste für die vereinseigene Hompage mit einem Geschenk gewürdigt. Stellvertretend für die ganze Fischereiverwaltung wurde Benno Bühlmann in Form einer guten Flasche Wein gedankt für die Arbeit, welche von der Fischereiverwaltung, der Fischereiaufsicht und der Fischereibewirtschaftung über das ganze Jahr hinweg geleistet worden ist. Josef Tresch, Altdorf, Martin Lussmann und Oswald Huber beide Erstfeld, erhielten für ihre unermüdliche Arbeit in der Fischzuchtanlage Silenen vom Präsidenten ebenfalls ein Präsent.
Geschäftsleitungsmitglied Ruedi Hauser überbrachte die Grüsse vom Schweizerischem Fischereiverband. Landrätin Annalise Russi als Vertreterin von Pro Natura Uri entschuldigte sich für die entstandenen Turbulenzen im Reussdelta mit den Fischern. Sie betonte, dass die Reussdeltaaufseher zuwenig genau über das Fischereireglement instruiert worden seien, weshalb es zu einer Konfliktsituation kam. Mit dem anschliessenden Applaus der Fischer wurde dieses Thema beendet. |
